In der Besprechung mit dem Tiefbauamt (TBA) der Stadt Stuttgart, Fischereibehörde Stuttgart (RPS) sowie einem Gutachter für den Fischbestand, einem Limnologen für die Wasseruntersuchungen und einer Mitarbeiterin vom Umweltamt der Stadt Stuttgart wurde folgendes beschlossen:
Die Bestandsuntersuchen werden weiter durchgeführt, aber ohne Entnahme.
Grundlage dafür war die Expertise des Limnologen, dass die Fische nahezu unbeteiligt an dem Gewässerzustand sind. Hatten wir zwar immer erklärt, aber leider wurde uns bisher kein Gehör geschenkt.
Wir bringen im Januar bis zu 100 Weihnachtsbäume im See aus und versenken sie mit Gewichten. Die Bäume werden in Ufernähe an den Stellen versenkt, die vom Ufer aus mit der Angel eher nicht erreichbar sind.
Entlang des Dammes von dem Haus des Jugendhauses bis zur Schleuse.
Entlang der von Stadt gebauten Verlandungszone links und rechts von der Betonplattform.
Direkt vor der Betonplattform.
Diese Bäume sollen als Strukturen für Barsche, Hecht und Zander als Laichhilfen dienen. Zusätzlich sind diese Strukturen ein Schutz für kleiner Fische gegen Gänsesäger.
Wir haben bereits Erfahrung mit diesen Strukturen, konnten aber bisher nur wenige ausbringen da es vom Umweltamt Widerspruch dazu gab.
Zusätzlich werden wir noch zerkleinerte Baumkronen ausbringen. Diese Kronen dienen größeren Fischen als Unterstand. Auch diese Strukturen werden wir an Stellen einbringen an denen das Angeln möglichst wenig behindert wird.
Dirk wird dazu die notwendigen Arbeitsdienste ausschreiben.
1. Vorsitzender Württembergischer Anglerverein e.V.
Hans-Hermann Schock