Solcherart Prüfungen sind von der EU für alle Staudämme regelmäßig vorgeschrieben.
Der Bärensee soll im Herbst 2022 komplett abgelassen werden und soll bis mindestens 2023, eher 2024 abgelassen bleiben.
Wir hatten uns bereits auf ein Abfischen im Herbst 2022 vorbereitet um die Fische zu bergen und umzusetzen.
In der Besprechung beim Tiefbauamt am Mittwoch wurde erklärt, der Bärensee hat einen Grundablass der direkt in den Neuen See mündet. Auf diesem Wege können dann nahezu alle Fische direkt mit dem ablaufenden Wasser in den Neuen See wandern. Eventuell vorhandene große Fische die nicht durch den Ablauf passen müssen dann von Hand geborgen werden. Ebenso müssen bei sinkendem Wasserspeigel die Ufer mehrfach nach Teichmuscheln abgesucht werden um diese zu bergen.
Nach Beendigung der Arbeiten soll der Bärensee neu aufgestaut werden. Ich habe vorsichtshalber die Besatzkosten für 3 Jahre angemeldet um in der Folge wieder einen vernünftigen Fischbestand wiederherzustellen.
Aus diesem Grund wurde dieses Jahr im Bärensee auch kein Fischbesatz durchgeführt. Der geplante Besatz wurde auf den Pfaffensee und Neuen See verteilt.
Für die Angler bedeutet dies, ab sofort sind alle Fangmengenbegrenzungen im Bärensee aufgehoben und werden nicht auf die möglichen 40 Fische angerechnet. Besonders große Fische müssen entnommen werden da sie nicht durch den Grundablass kommen. Diese Fische dürfen in den Neuen See problemlos umgesetzt werden.
Wir gehen davon aus dass dies im Sinne unserer Mitglieder verhandelt wurde.
1. Vorsitzender Württembergischer Anglerverein e.V.
Hans-Hermann Schock