Am 1. Februar 2025 fand am Bärensee ein Arbeitsdienst mit dem Ziel statt, frühere Angelstellen von Gebüsch sowie kleinen Bäumen zu befreien und wieder befischbar zu machen. Das aktuell trocken liegende Gewässer bot eine erstklassige Gelegenheit dazu.
Im Vorfeld hatte der Forst-BW nach einem Vorort-Termin mit unserem Gewässerwart Frank Wiedmann ganze Arbeit geleistet und bereits größer gewachsene Bäume gefällt. Somit konnte der zwölfköpfige WAV-Trupp sehr gut nacharbeiten und weitere bislang unbefischbar zugewachsene Stellen wieder freilegen. Das geschah insbesondere am vom Turm aus gesehen linken Ufer. Die Bandbreite reichte von dünnen Ästen, für die noch eine Astschere reichte, bis zur dicken Birke, die genau über einer einst beliebten Angelstelle lag.
Da der Bärensee über so gut wie keine Strukturen am Grund verfügt, wurde das Schnittgut zu Holzinseln zusammengefasst, welche unseren Fischen nach der für 2025 vorgesehenen Flutung attraktive Unterstände, Laichplätze und nicht zuletzt Schutz vor Kormoranen bieten. Über Wasser finden Wasservögel zwischen den Zweigen sicherlich gute Grundlagen für Nistplätze. Nebenbei wurde der Bärensee für alle Besucher wieder besser erlebbar gemacht.
Zum Abschluss grillte Harald Köhnlein in der Zuchtanlage Rote Wurst mit Weckle für alle Helfer.
Frank Weissert