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Ehre wem Ehre gebührt

Dr. Filbinger kennzeichnete die Bemühungen des Württembergischer Anglerverein e.V. als einen Beweis für demokratische Gesinnung. Allzu oft erschalle, so Dr. Filbinger, der Ruf nach dem Staat. Aber nur selten seien Initiativen von Seiten der Bürgerschaft festzustellen mit dem Ziel, die Behörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Zwar werde es kaum möglich sein, dem Neckar wieder die Klarheit eines Gebirgsflusses zu verschaffen.

Wenn jeder mithelfe, der dazu in der Lage ist, müsste es jedoch unbedingt gelingen, die Verschmutzung des Neckarwassers auf fünf bis acht Prozent zurückzudrücken.

Auch Stadtdirektor Dr. Berger, Sportreferent der Landeshauptstadt, würdigte den Einsatzwillen des Württembergischer Anglerverein e.V. . Er betonte, dass sich die Technischen Werke der Stadt Stuttgart ständig bemühten, den Sauerstoffgehalt des Neckars zu verbessern, nur sei der Fluss immer noch viel zu stark verschmutzt. Es gehe um die Rettung der Fische als Symbol einer gesunden Wasserwirtschaft.

Der Vorsitzende Eugen Schoch wurde für seine Verdienste als Landesgewässerwart und seinen Einsatz um die Verbesserung der Gewässer in Nordwürttemberg vom Landwirtschaftsminister Weiser mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.