Durch den großen Ansturm von begeisterten Anglern wurde dieses Vereinsheim schnell zu klein, die Suche ging also weiter und führte 1934 zum Erfolg.
Der WAV konnte vom Arbeitersamariterbund in Obertürkheim ein Haus übernehmen, das in der Chronik als erstes eigentliches Vereinsheim genannt wird.
Nach 1945 mussten wir dieses Haus wieder den ursprünglichen Besitzern zurückgeben.
Kurz darauf erhielten wir das nahegelegene Badehaus des alten Obertürkheimer Neckar-Freibades als neues Domizil.
Wie im vorangegangenen Heim erfolgte die Bewirtschaftung durch ehrenamtliche Kräfte. Geöffnet war nur zu bestimmten Zeiten. Aber dieses neue Vereinsheim besaß eine große Anziehungskraft.
Es ist sicher, wer zum Neckar wandelte oder von dort zurückging, der kehrte dort ein.
Neben der wachsenden Mitgliederzahl zwang der große Andrang bald zur Erweiterung der Küche und zum Anbau eines großen Nebenzimmers.
Leider musste aber auch dieses Vereinsheim 1972 aufgegeben werden.
Das Haus am See
Allerdings verhandelte Artur Fleck bereits in den 1960er-Jahren wegen des Geländes, auf dem des Geländes, auf dem das heutige Vereinsheim am Max-Eyth-See steht. Nach langem Hin und Her konnte dann Albert Nack die Weichen so stellen, dass uns der jetzige Platz zugewiesen wurde. Unser leider viel zu früh verstorbene Sportkamerad Eiselt übernahm Planung und Bauleitung.
Das neue Heim entspricht der Größe des Vereins und wurde nach den Plänen der Stadt und unsrern Wünschen eingerichtet.
Im Untergeschoß befinden sich geeignete Räume für die Netzabteilung und deren Geräte, ein Werkstattraum, Garagen, Zimmer für die Jugendabteilung, sowie ein allgemeiner Aufenthaltsraum. Die darüberliegende Gaststätte bietet Platz für etwa 350 Personen.
Abgeteilt ist eine große Anglerstube, sowie das WAV-Geschäftszimmer.
Der alles in allem doch verhältnismäßig kleine WAV konnte ein so großes Bauvorhaben aufgrund von mehreren faktoren durchziehen. Bereits im Planungsstadium legte der WAV-Vorstand fest, mindestens ein Drittel der Bausumme aus Eigenmitteln bereitzustellen.
Aus diesem Grund bildete Geschäftsführer Zimmermann schon frühzeitig einen Reservefonds.
Der größte Anteil für die Baukosten kam jedoch aus dem Rahmen der Mitglieder.
Sie erwarben so genannte Bausteine, die über 90 Prozent als verlorenes Darlehen gewährt wurden - sie schufen die eigentliche Grundlage für das neue Heim. Durch das unermüdliche Bemühen der Kameraden Karl Gölz und Eugen Schoch trugen außerdem viele Privatleute, Firmen und selbst Behörden mit teilweise weit über das übliche Maß hinausgehenden Spenden zum Gelingen des Projekts bei.


