Bachsaibling

(Salvelinus fontinalis)

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Der Bachsaibling kam vier Jahre nach der Regenbogenforelle von Nordamerika nach Europa. Er ist zwar nicht so widerstandsfähig wie sie, besticht allerdings durch seine häufig prächtigen Farben.

Im Unterschied zu Bach- und Regenbogenforelle steht er auch in schärferer Strömung, wodurch er sich selbst in deckungsarmen Gebirgsbächen findet. Zudem kommt er mit dem Wasser sehr kalter Gebirgsseen zurecht. Die Fangtechniken entspre­chen denen von Regenbogen- und Bachforelle. Im Sommer besitzt der Bachsaibling eine Vorliebe für orange gefärbte Köder, die er oft wild angreift. Nach dem Biss wehrt der Bachsaibling sich zunächst heftig. Allerdings zeigt sich rasch, dass ihm etwas die Ausdauer der Bachforelle fehlt.

Kennzeichen: Sehr tiefe Maulspalte, Rücken grünbraun marmoriert, auffällig helle Säume an Brust-, Bauch- und Afterflossen.
Gewicht / Länge: Maximal etwa 4 kg / 65 cm
Verwechslungen möglich mit: Seesaibling
Gewässer: Kalte, sauerstoffreiche Bäche, Flüsse und Seen
Laichzeit: Oktober - März
Beste Fangsaison: April - September
Ausrüstung: Leichte Spinnrute, Fliegenrute Klasse 5/6
Schnurstärke: 0,16 - 0,20 mm
Hakengröße: 8 - 12 (Spinnköder), 12 - 16 (Fliegen)
Montage: Spinn, Fliege (Schwimmschnur)
Wassertiefe: Häufig Oberfläche
Köder: Kleine Spinnköder sowie verschiedenste Kunstfliegen
Angelstellen: Mitten in der Strömung, gelegentlich auch unter schützenden Zweigen und ähnlichem

Quelle:

Der Inhalt des Bereiches "Fische bestimmen" bietet Auszüge aus dem Buch "Lexikon der Süßwasserfische".

Autor: Frank Weissert (WAV-Mitglied)

Müller Rüschlikon Verlag, Stuttgart

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