Güster

(Blicca bjoerkna)

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Die Güster geht in aller Regel als Beifang beim Brachsen- oder Rotaugenangeln an den Haken. Da sie gegenüber dem Brassen kein vorzustülpendes Maul besitzt, lässt sie sich schon alleine dadurch vom Brachsen unterscheiden. Dazu kommt, dass die Brustflossen der Güster nicht bis zum Ansatz der Bauchflossen reicht, was beim Brassen der Fall ist. Zudem besitzt die Güster im Verhältnis zum Kopf gesehen größere Augen.

Obwohl kaum ein Angler gezielt auf die Tiere fischt, bringen sie doch durch ihre im Verhältnis zur Größe über­raschende Kampfkraft etwas Abwechslung in den Angeltag. Da Güstern vorzugsweise in Ufer­nähe schwimmen, bietet sich als Fangtechnik vorzugsweise eine Posenmontage an. Gute Erfolge bringt häufig auch die Feederrute.

Kennzeichen: Körper silberfarben, vordere Partien der Brust- und Bauchflossen rötlich gefärbt, endständiges Maul
Gewicht / Länge: Maximal etwa 1 kg / 35 cm
Verwechslungen möglich mit: Brassen
Gewässer: Warme stehende und langsam fließende Seen 
beziehungsweise Flüsse
Laichzeit: Mai - Juni
Beste Fangsaison: Mai - Oktober
Ausrüstung: Stippe, leichte Posenrute
Schnurstärke: 0,14 - 0,16 mm
Hakengröße: 14 - 18
Montage: Feststell- oder Laufpose
Wassertiefe: Grund
Köder: Maden, kleine Würmer, Mais
Angelstellen: Warmes Wasser mit Pflanzen und ufernahe Bereiche

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Der Güster, ein Massenfisch und trotzdem je nach Färbung nicht immer sofort zu bestimmen. Wird leicht mit der Brachse verwechselt. Über die Augengröße leicht von der Brachse zu unterscheiden.

Quelle:

Der Inhalt des Bereiches "Fische bestimmen" bietet Auszüge aus dem Buch "Lexikon der Süßwasserfische".

Autor: Frank Weissert (WAV-Mitglied)

Müller Rüschlikon Verlag, Stuttgart

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