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Pfingstlager 2008


Endlich war es wieder so weit: Nach drei Stunden Autofahrt kamen wir am Freitagnachmittag am Donauwasser an. Anschließend wurden auf der Wiese von Sailers die Zelte errichtet. Nach einer kurzen Einweisung ging es ans Wasser.

Da es nicht möglich war, beim Gasthof Willi einen Tisch zu bestellen, setzten wir auf Selbstversorgung. Es gab Tortellini mit Schinken-Käsesoße und Salat, am Sonntag Schweinehals, Pommes und Salate. Einige Jugendliche hatten sichtlich Freude am Gemüseschneiden und Salatputzen, auch wenn unser Mitternachtsgriller Hubert einiges zu beanstanden hatte.

Pfingstlager 2008 - Freude beim Gemüse putzenPfingstlager 2008 - Essen fassen!

Pfingstlager 2008Es wurden viele schöne Fische gefangen, darum waren fast alle Teilnehmer mit ihren Fängen zufrieden. Nach dem Aal-ansitz, gab es für Spätheimkehrer wieder Grillwürste und gemütliches Beisammensein.

Pfingstlager 2008Pfingstlager 2008Pfingstlager 2008

Ein Pfingstlager ohne Regen – ob es das jemals gab? Dieses Mal hatten wir jedenfalls vier volle Sonnentage. Umso schneller verging die Zeit und es musste wieder an die Heimreise gedacht werden. Da die Überzahl der Jungangler sehr erschöpft war, kamen gewisse Dummheiten auf, wie „Brennnesselnhangabrollen“ mit freiem Oberkörper. Daraufhin musste der Jugendleiter einige deutliche Worte sprechen.

Pfingstlager 2008Pfingstlager 2008

Pfingstlager 2008Nachdem die Zelte eingepackt und die Anhänger beladen waren, ging es in die Gartenwirtschaft Bäldlesschwaige zum Abschiedsessen. Nachdem alle Teilnehmer gesättigt, zufrieden und auch sehr müde waren, ging es in Richtung Stuttgart. Am WAV-Heim angekommen, wurden die Fahrzeuge entladen, Gerätschaften aufgeräumt und die gefrorenen Fische verteilt. Es war ein sehr harmonisches Zeltlager bei trockenem Wetter.
Vielen Dank an unsere Verpächterfamilie Sailer, an alle Helfer und Betreuer des Zeltlagers, die ihre kostbare Freizeit zur Verfügung stellten.

Eines sollte noch gesagt werden: Wie auch beim Pokalfischen fehlten uns zum Pfingstlager eigentlich die Teilnehmer. Die Vorabanmeldungen häuften sich sehr schleppend. Bis 3 Wochen vor Pfingsten waren es nur 12 Anmeldungen. Darauf hin führte ich ein Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden. Dabei fragte ich ob es am Termin liege, ob es an Attraktivität fehlt oder ob alle Jungangler mit ihren Eltern im Urlaub sind.

Denn bei dieser geringen Teilnehmeranzahl lohnt sich diese Veranstaltung nicht. Es wurde schnellstens ein Rundschreiben aufgesetzt, um die Jugendlichen des Vereins anzuschreiben. Daraufhin meldeten sich weitere fünf Teilnehmer. Somit kamen wir letztendlich auf 17 Jungangler. Das war eine zähe Angelegenheit. Oft stehen sehr viele Hindernisse im Weg, die man als Außenstehender nicht sieht.

Die Jugendleitung
Rolf Schmitz
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