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Cayo Largo

Cayo Largo südlich von Kuba

(von Michael Bernert)

Bonefish an der FliegeCayo Largo ist eine kleine Insel südlich von Kuba aber noch zu selbem gehörend. Sie liegt mitten in einem Nationalpark und bietet viel karibischen Flair.
Berühmt ist diese Gegend wegen seiner Bonefish-Population, die nicht so scheu ist wie in vergleichbaren Bonefish-Revieren auf den Bahamas oder Florida. Der Grund hierfür liegt in der Anzahl der Angellizenzen. Die sind auf wenige pro Tag beschränkt und nur mit lokalem Guide zu erhalten.
GuideAuf flachen Booten geht es in die Flats. Der Angelführer späht dabei hinten auf dem Heck des Bootes Bonefish, Tarpoon oder Permits aus. Am Anfang hätte ich diese selbst im Leben nicht gefunden. Ein geschultes Auge steigert die Fänge ernorm. Zwei Fliegenruten liegen fertig montiert im Boot. Eine 8-9er für Bonefish und eine 12er für Tarpoons.
Mit strikten und Worten erklärt einem der Guide dann "Bonfish-2 aclock 30 ft".
Wie, was, wo, seh keine!!
"Cast, cast,cast- 25 ft, cast, 20 ft-cast cast cast - -- gone".
So unfähr war meine erste Erfahrung mit Bonefish. Beim zweiten mal beschloss ich zu werfen, auch wenn ich die Biester eben nicht sehe. Gesagt getan, 5 mal gestrippt und ab gings. Hab ja schon einiges gehört aber die kleinen Sch... gehn ab wie Hölle! Kaum 3 Pfund lassen sie die Rollenbremse hörbar surren und ziehen noch 30 Meter Backing von der Spule. Bonefish von 2-4 Pfund fing ich dann so ca. 20 Stück am Tag, dank Guide. Entweder watend in knietiefem Wasser (Pirsch) oder eben von der Spitze des Bootes.

springender kleiner TarpoonDie nächste Herrausforderung waren Tarpoons. Für einen übergroßen Hering habens die echt drauf. Sobald sie einen Haken spüren flitzen sie aus dem Wasser und vollführen tollkühne Sprünge. Das ist für Angler natürlich spektakulär, führt aber dazu, dass nur etwa jeder dritte Fisch im harten Maul auch sicher gehakt wird.
Mein erster war ein Baby-Tarpoon mitten aus den 40 Grad heißen und mosquito-verseuchten Mangroven. Auch da war ich verblüfft, welche Kampfkraft die Fische zu Tage legen.
Am Rand der Flats fing ich dann noch 2 weitere. Einige konnte ich nicht korrekt haken, so dass sie spätestens nach dem dritten Sprung einen deutschen Angler mit Herzrasen hinterliesen. Ein Permit war mir leider nicht vergönnt. Gleich 2 mal brach das Vorfach als die Fische die Fliege aufnahmen.

Natürlich gibt es dort auch herrliche Barracudas und eine schöne Unterwasserwelt. Und mit einem Mojito als Abschluß wird ein Tag perfekt!

Viel Spaß noch mit den Bildern.

(Für diejenigen, die darüber nachdenken: RWTours in der Schweiz hat mich dahin gebracht, www.angelreisen.com)


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2 Kommentare

pokus
#1 schrieb am 17.05.2010 um 19:12 Uhr
Hallo,
vieleicht weiß ja hier jemand ob man auf kuba einen Erlaubniskarte benötigt?? oder kann man überall (Meer,Fluss See) einfachen fischen!!!???
Bernert
#2 schrieb am 17.05.2010 um 19:28 Uhr
Hallo Pokus, ja, man braucht Lizenzen! Der Bericht ist vom Nationalpark bei Cayo Largo. Lizenzen sind sehr beschränkt. Am besten über einen Angelreiseunternehmer organisieren.

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