Kennen Sie: REDCAFE oder INTERCAFE ?
Nein, das ist kein Programm für Kaffee sondern ein europäisches Projekt zur Reduzierung der Konflikte zwischen Fischerei und Kormoran.
Diese Projekte werden im Rahmen von COST mit finanziert.
REDCAFE wurde 2003 beendet und das Nachfolgeprojekt ist jetzt INTERCAFE.
Hier gehts zur Homepage von INTERCAFE.
Allerdings scheint dies eine Vogelschutz laber Organisation zu sein die eigentlich kein Kormoranproblem sehen will. Der VDSF, unsere Bundesorganisation ist durch die europäische Anglervertretung in Brüssel EAA repräsentiert.
Die EAA wurde jetzt erstmmals in das ORNIS Komitee eingeladen. Dies ist die offizielle Körperschaft für alle Fragen der EU Vogelschutzrichtline .
Weitere Informationen:
KormoranverordnungSeminar zum Kormoran und Fischartenschutz


3 Kommentare
An dieser Stelle könnt ihr gerne Komentare zu diesem Thema abgeben. Wichtig: unqualifizierte oder nicht-sachliche Komentare werden nicht freigeschaltet.
Das Kormoranproblem ist nicht nur ein Europaweites Problem für Angler und Fischer. Besonders aber für uns Angler. Beim Fischbesatz ist immer wieder zu beobachten, dass die Besetzer das Hinweisschild für Kormorane "Frühstück" vergessen. Schade um die Mühe Fische in ausreichender Anzahl nachzuzüchten vom verlorenen Geld mal ganz zu schweigen.
Petri Heil aus Sachsen - Anhalt
Uwe Bernert
Geschäftstführer
www.angelverein-kelbra.de
Petri Heil aus Sachsen - Anhalt
Uwe Bernert
Geschäftstführer
www.angelverein-kelbra.de
Es ist ärgerlich, dass die Kormorane durch Ihre pure Zahl und den täglichen Futterbedarf sehr negativ auf die Besatzmassnahmen Einfluss nehmen. Ich als Angler sehe das ebenfalls kritisch. Dennoch darf nicht vergessen werden, dass insbesondere die Verbauungen der Gewässer (Begradigungen, Staustufen, Schiffsnutzung etc.) und die dazu korrelierende Strukturarmut der Gewässer einen erheblichen Grund für die Notwendigkeit zusätzlicher Besatzmassnahmen darstellt. Eine funktionierende natürliche Reproduktion unserer Fischarten könnte den Kormoranschaden in seiner Auswirkung schon mildern. Ein ausschliessliches "Verdammen" der Kormorane allein trägt dem Gesamtproblem unserer Gewässer nur teilweise Rechnung. Ich würde mich freuen, wenn man als Angler seinen Frieden mit dem Kormoran schliessen kann (immerhin gehört er zur natürlichen deutschen Vogelfauna) und sich mit gleicher Energie dem Thema Renaturierung, Schäden durch Wasserkraft (Stichwort: Lüge des Ökostroms aus wasserkraft) oder aber der Gewässerdurchgängigkeit von der Quelle bis zur Mündung (auch und gerade bei internationalen Gewässern und deren jeweiligen Anschlussgewässer)widmet. Ein Management der Kormoranbestände MUSS natürlich dennoch statt finden.



