Fischereiabgabe in Baden-Würtemberg
Der Präsident des VFG und LFV , Wolfgang Reuther möchte die Angler landesweit weiter zur Kasse bitten.Seit 2 Jahren versucht er im Fischereibeirat beim Ministerium eine höhere Fischereiabgabe durchzusetzen, in der Hoffnung, mehr Geld für den Landesfischereibverband Baden-Württemberg zu erhalten. Die Abgabe soll von heute 6,00 Euro /Jahr auf 8,00 Euro/Jahr erhöht werden.
Nach seiner denkweise werden dadurch auch die nichtorganisierten Angler erfasst und stärker zur Kasse gebeten. Abgaben erhöhen passt natürlich in unsere Zeit wie eine Faust aufs Auge. Nachdem die Bundestagswahl vorüber ist und die Landtagswahl erst 2011 wird die Erhöhung dieses Jahr beschlossen. Die Abgabe wird um 33% steigen.
Die Fischereiabgabe wird in einigen Jahren vermutlich bedeutungslos sein und warscheinlich dann sogar abgeschafft werden.
Mit der Einführung des Fischereischeines auf Lebenszeit haben sich die Voraussetzungen für die Zahlung der Abgabe grundlegend verändert.
Bisher musste man um den Fischereischein zu verlängern die Abgabe bezahlen, sonst wäre der Fischereischein ungültig geworden und hätte neu beantragt werden müssen. Wer einen Schein noch aus der Zeit vor der Prüfung hat müsste sogar an der Schulung und Prüfung teilnehmen.
Jetzt muss man den Fischereischein auf Lebenszeit nur beantragen und den bestehenden Fischereischein umändern lassen. Wer nicht Angeln gehen will muss dann auch keine Fischereiabgabe bezahlen.
Dies wird dazu führen, dass die ca. 50% passiven Fischereischeininhaber keine Abgaben mehr leisten werden.
Ich habe für dieses Szenario eine Projektion entworfen die darstellt, wie sich die Einnahmen aus der Fischerabgabe in den nächsten Jahren verändern könnten.


