Logo

Biber 

Biber kennen wir seit langen Jahren an der Donau. Sie sehen sehr possierlich aus und haben auch fast alle Scheu vor Menschen verloren. Die totale Unterschutzstellung hat den Biber die Fluchtinstinkte weitgehend verlieren lassen. Raubtiere die ihm gefährlich werden können gibt es nicht und der Mensch darf ihn nicht jagen.

Die ungehinderte Ausbreitung des Bibers im Donauried hat aber wie immer, wenn in unserer Kulturlanschaft Natur zu Nahe an denMenschen kommt etliche Problem geschaffen.

Biber holen Zuckerrüben und Mais von den Feldern.

Biber graben in die Erdufer ihre Burgen und unterhöhlen Straßen und Wege. Es gab schon einbrüche von Landwirtschaftsfahrzeugen in Biberbauten.

Biber fällen Bäume auch in unmittelbarer Nachbarschaft von Siedlungen. Angenagte Bäume sind bei Sturm extrem bruchgefährdet und natürlich sind auch Menschen in der Nähe der Bäume gefährdet.

Unsere Altwässer werden vom Biber zu Holzlagerplätzen umgestaltet. Teilweise kann wegen der ins Waser gestürtzen Bäume die Angelei und Fischerei nicht mehr ausgeübt werden.

Es ist halt wie immer, Natur ist schön, aber sie hat auch Auswirkungen die wir eigentlich nicht mögen. Da ist es nicht immer einfach mit dem notwendigen Augenmaß die Dinge zu bewerten und eventuell zu regulieren.


Titel

Biber im kleinen Altwasser , linksufrig an der Donau.

Titel

Hier hat sich der Biber einen Holzplatz, mit direktem Weg zum Wasser angelegt. 

Großer Baum

Keine Scheu vor großen Bäumen. Auch die werden gefällt, um die saftigen Zweige zu erreichen.

Nachbarschaft

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohnhäusern holt sich der Biber inzwischen sein Futter. Wenn  der Baum in den Bach stürtzt, kann das Anwesen bei einem Gewitterhochwasser durchaus unter Wasser gesetzt werden weil sich der Graben aufstaut und das Wasser nicht mehr abfließen kann.


design
zum Seitenanfang CMS powered by www.NovoTec.net