Zeltlager am Ostertagsee

Zeltaufbau am Ostertagsee
Das Wochenende vom 08.Juni auf den 09. Juni verbrachte die Vereinsjugend im Zeltlager am Ostertagsee. Nach dem die zwei Jugendwarte das grobe Equipment schon am Freitag im großen Anhänger verstaut hatten traf man sich am Samstag gegen 07:00 Uhr am Vereinsheim. Man konnte die Vorfreude und Spannung der Jungs förmlich spüren. Das Wetter versprach gut zu werden.

Update: Jetzt mit Film

Zwölf Jungangler und drei Betreuer waren zuviel Personen für den Sprinter und einen Kombi. So nahm man das Angebot zweier Elternpaare dankend an, beim Transfer an den Ostertagsee zu helfen. Am See angekommen gab es das erste „ohoh“-Erlebnis…. der angestrebte Platz war schon belegt. Zum Glück hatten die Vereinskameraden ein Herz für die Jugend und waren sehr kooperativ und sehr geduldig mit der Jugend.

Brollycamp

Die Zelte waren schnell aufgebaut, wobei sich die etwas älteren Jungprofis in Ihre eigenen Brollycamps zurückzogen.

Sascha im Bailllyboat

Die Jungs haben sich dann schnell an den nahegelegenen Angelplätzen verteilt.

Es ging auf Forellen, Hecht und Karpfen. Am Anfang gingen aber nur ein paar Rotaugen und kleine Barsche an die Haken. Aber auch darüber konnten sich die jungen Angler erfreuen. Besonderen Spaß hatten die Jungs mit dem Bellyboat vom Jugendwart Andreas.

begehrte Plätze im Schlauchboot

Auch die Plätze im Schlauchboot waren sehr begehrt. Und so war es fast bezeichnend, dass der größte Fisch, ein Hecht von 60 cm, vom Boot aus gefangen wurde.

Oli_mit_Hecht

Der Glückliche Fänger war Oliver Schwarz einer der jüngsten im Team. Sein Erfolgsköder war ein silberner Mepps 4.

Petri Heil Oliver

Forelle_1

Außer dem Hecht wurden noch drei Forellen gefangen. Die Karpfen hatten weniger das Fressen im Sinn… Ihnen war zu dieser Jahreszeit der Fortpflanzungstrieb wichtiger.

Da frische Luft bekanntlich Appetit macht, war die Aufforderung zum Grillen nur eine Formsache. Steaks & Würste fanden reißenden Absatz. Aber keiner der Jungs verweilte länger als nötig im Basiscamp.

GrillgutGrillgutMalzeit

Schnell wurden die Ruten wieder ausgeworfen. Naja… manche zu schnell, der eine oder andere Köder landete im Baum. Spannend wurde es dann beim Nachtangeln. Eulen und Fledermäuse waren ständige Begleiter. Dann ein starker Biss auf Köderfisch. Leider hat sich der Fisch festsetzen können. Zwar bekam einer der Betreuer der zur Hilfe kam den Fisch wieder frei, doch das ganze Gezerre war zuviel für die Schnur… sie riss.

Kamberkrebs

Da konnten auch kaum die gefangenen Kamberkrebse ablenken.

Gulaschsuppe1

Nach der ganzen Aufregung beruhigten sich die Gemühter bei einer heißen Gulaschsuppe wieder. So nach und nach verschwanden die Jungangler in Ihren Schlafsäcken. Eine Weile hörte man sie noch Fachsimpeln und lachen… dann holte sie der Schlaf ein.

Zum Frühstück gab es dann Kaba, Müsli, Cornflakes und Marmeladebrot. Zum Glück blieb der angesagte Regen aus. So konnten gegen Mittag die Zelte trocken wieder abgebaut werden. Wen wundert es, wenn die Motivation einiger Jungs beim Abbau der Zelte nicht so groß war wie beim Aufbau? Aber auch Disziplin will gelernt sein.

Außer dem Angeln war das „erleben der Natur“ Mittelpunkt der Aktivitäten. So wurden Zauneidechsen im Zelt begrüßt, Libellen bei der Jagd und der Hochzeit beobachtet. Verschiedene Raubvogelarten bestimmt. Das Highlight war aber für einige die erste Begegnung mit einem Biber in freier Wildbahn. Alle kannten dieses Tier aus TV und Zoo aber keiner hat es bis dahin live in freier Wildbahn beobachten können. Da musste sogar der kleine Babyhecht zurückstecken, der vergeblich versuchte, einen Wasserläufer zu fangen.

babyhechtRaub-LibelleIMG_7865

Auf der Rückfahrt dann zollte der Schlafmangel und die frische Luft ihren Tribut, innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich der Sprinter in ein Schlafwagenabteil. Am Vereinsheim angekommen war nach einem kurzen aber hektischen ausladen der Fahrzeuge ein einstimmiges Feedback zu hören… ein klasse Wochenende, wann machen wir das wieder ?